Landesrat Sepp Eisl


Mitglied der Salzburger Landesregierung

Aktuelle Fotos auf Flickr

News Sepp Eisl >> Agrar
Agrarpolitiker bilden Allianz fürs Land

(14.10.) In Wien haben die österreichischen Agrarreferenten gemeinsam mit Bundesminister Niki Berlakovich die Erklärung zum österreichischen Standpunkt der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) "Allianz für's Land - mit einer Stimme für Österreich" unterzeichnet.

"Wir wollen für unsere Bäuerinnen und Bauern einfache und unbürokratische Lösungen. Gemeinsam mit dem Minister sprechen sich die österreichischen Agrarreferenten dafür aus, dass die Teilnahme am Agrarumweltprogramm weiterhin freiwillig ist und alle Maßnahmen unabhängig in Anspruch genommen werden können", betonte der Vorsitzende der Agrarreferentenkonferenz Landesrat Sepp Eisl. "Unser Grundsatz beruht auf einfachen und freiwilligen Lösungen für die Bäuerinnen und Bauern. Die Bürokratie darf unsere Landwirte nicht erdrücken", so Eisl weiter. Das EU-Papier sieht eine verpflichtende Teilnahme am Umweltprogramm vor.

Dem Salzburger Agrar-Landesrat Sepp Eisl ist auch wichtig, dass den Bäuerinnen und Bauern möglichst viele Produktionssparten offen stehen sollen. "Aus diesem Grund sind wir klar gegen das Verbot von Ackerbau auf derzeitigen Gründlandflächen. Jeder Landwirt soll selber entscheiden dürfen, wo er was anbaut", sagte Eisl. "Ich denke hier an die Lungauer Eachtlinge. Wenn sich ein Bauer auch während der kommenden Förderperiode entscheidet Kartoffeln anzubauen, dann soll das ohne Probleme möglich sein, denn wir wollen die Vielfalt in der Landwirtschaft erhöhen", sagte Landesrat Sepp Eisl. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, dass während der Förderperiode der Produktionszweig nicht geändert werden dürfe.

Hohes Engagement des Bundeskanzlers in Verhandlung gefordert
Ein Diskussionspunkt ist noch die Finanzierung des neuen EU-Agrar-Programms. Derzeit geht der Kommissionsvorschlag davon aus, dass 30 Prozent der Direktzahlungen durch EU-Ein-nahmen (z.B. Transaktionssteuer) aufgebracht werden. Die Agrarreferenten und Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich sind diesbezüglich sehr skeptisch und fordern vor allem Bundeskanzler Werner Faymann auf, sich im Rat der Regierungschefs voll und ganz für die Anliegen der Landwirtschaft einzusetzen. Als Messlatte gilt das Ergebnis des früheren Bundeskanzlers Dr. Wolfgang Schüssel für die laufende Periode 2007-2013. Das Programm soll im ersten Halbjahr 2013 unter dem Vorsitz Irlands finalisiert werden, und die neue Förderperiode wird von 2014 bis 2020 laufen. Erstmals wird auch das Europäische Parlament in die Diskussion durch das Mitentscheidungsverfahren eingebunden sein. Bild vl: LR Sepp Eisl, Bundesminister Niki Berlakovich, Fritz Grillitsch (Bauernbund Präsiden). Gerhard Wlodkowski (Landwirtschaftskammer Österreich. Foto: Klaus Kogler. (frawie)



Zurück


LR Sepp Eisl

Ihr Landesrat Sepp Eisl

Kontakt:
E-Mail: eisl@salzburg.gv.at | Telefon: +43 662 8042 - 2359 | Fax: +43 662 8042 - 2855
www.seppeisl.at und www.salzburg.gv.at/eisl

Bürozeiten:
Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 17.30 Uhr
Freitag: 7.30 bis 12.00 Uhr

Postanschrift:
Landesrat Sepp Eisl, Postfach 527, 5010 Salzburg

Adresse:
Landesrat Sepp Eisl, Kaigasse 14, 5010 Salzburg