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Agrarreferenten beraten über Bildung in der Landwirtschaft
Am kommenden Freitag, 2. Dezember, findet im Mozarthaus in St. Gilgen am Wolfgangsee die Landesagrarreferentenkonferenz statt, bei der die führenden Agrarpolitiker Österreichs über die neuesten Entwicklungen der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik beraten und vor allem die Weichen die Finanzierung des landwirtschaftlichen Schulwesens in den kommenden Jahren stellen wollen.

"Ein besonderes Anliegen ist es mir, eine Lösung zur Finanzierung des mittleren landwirtschaftlichen Schulwesens zu finden. Wichtig ist, dass Bund und Länder an einem Strang ziehen und das notwendige Geld für die Ausbildung unseren jungen Bäuerinnen und Bauern zur Verfügung stellen. Die langjährige Diskussion über die Finanzierung soll endlich abgeschlossen werden, damit wir uns in weiterer Folge der inhaltlichen Diskussion widmen können", sagte der Vorsitzende der Landesagrarreferentenkonferenz und Salzburger Agrarreferent Landesrat Sepp Eisl heute, Mittwoch, 30. November.

Eisl erinnerte an eine Regelung im Finanzausgleichsgesetz 2005, wonach der Bund den Ländern die Personalkosten für die genehmigten Lehrerdienstposten zu 50 Prozent ersetzen muss. Die Genehmigung des Bundes kann erst im laufenden Schuljahr erfolgen, wenn die Lehrer bereits angestellt sind. Die Länder müssen jedoch bereits zu Schulbeginn die notwendigen Lehrer einstellen, wissen aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie viele Lehrer der Bund für das laufende Schuljahr genehmigt. Dies führt zu einer Planungs- und Finanzierungsunsicherheit der Länder, die beseitigt werden muss.
 

"Wichtig ist die Planungssicherheit. Vor Beginn des Schuljahres soll Klarheit über die Anzahl der Dienstposten herrschen, damit die Finanzierung gemeinsam von Bund und Ländern vorausschauend sichergestellt werden kann", ergänzte Landesrat Eisl.
 

In der Gemeinsamen Agrarpolitik geht es für die Zukunft vor allem darum, die vielfältigen Leistungen der heimischen Landwirtschaft abzusichern. Ebenso ist es ein Ziel, eine österreichische Linie zur Umsetzung der kommenden EU-Agrarreform zu finden. "Wir wollen weiter die Rahmenbedingungen für eine bäuerliche, naturnahe Landwirtschaft schaffen. Wichtig ist, dass insbesondere für Kleinbauern die bürokratischen Auflagen abnehmen, damit sich die Landwirte auf das konzentrieren können, was sie am besten können: gesunde heimische Lebensmittel produzieren", so Landesrat Eisl abschließend.



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