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(21.11.2011) Am Freitag übergab Natur- und Agrar-Landesrat Sepp Eisl bei der Siegerehrung der ersten Salzburger Wiesenmeisterschaft in der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof die Siegerpreise von 1.000 EUR. Ziel des Wettbewerbs war es, die artenreichsten Wiesen Salzburgs in den Kategorien "Artenreiche Blumenwiese", "Bergmähder", "Feuchtwiesen" und "Trockene Magerwiesen" auszuzeichnen.
"Die Bäuerinnen und Bauern leisten einen riesigen Beitrag zum Thema Artenvielfalt. Mit ihrer Arbeit sichern sie unsere Lebensgrundlage und die vielfältige Natur. Mit der Wiesenmeisterschaft zeichnen wir genau dieses Engagement aus", sagte Landesrat Sepp Eisl. "Allein die Tatsache, dass 158 verschieden geschützte und gefährdete Pflanzen gefunden wurden, zeigt wie wichtig dieser Beitrag der Salzburger Landwirtschaft zum Natur- und Artenschutz ist", so der Natur- und Agrar-Landesrat Sepp Eisl, der allen Teilnehmern ganz herzlich gratulierte. Den Siegerpreis über 1.000 Euro in der jeweiligen Kategorie haben erhalten:
Artenreiche Blumenwiese: Sebastian Hohenwarter aus Unken
Die von der Familie Hohenwarter bewirtschafteten Goldhaferwiesen sind großräumige, landschaftlich herausragende Wiesen am Unkenberg im Pinzgau. Insgesamt wurden 79 Arten gefunden, darunter drei in Salzburg geschützte Arten.
Bergmähder: Elisabeth und Franz Krimbacher aus Wald/Pinzgau
Die vorbildlich gepflegte rund sechs Hektar große Bergmahd der Familie Krimbacher (Pinzgau) zieht sich am südexponierten Hang des Gernkogels von ungefähr 1.900 m Seehöhe bis zur Gipfelregion. Die Mäh- und Heuarbeit wird händisch mit großem personellen Einsatz durchgeführt.
Feuchtwiesen: Thomas Strubreiter aus Golling
Die Feuchtwiese der Familie Strubreiter liegt im Almbereich im Tennengauer Landschaftsschutzgebiet Seewaldsee. Insgesamt wurden 87 Arten dokumentiert und darunter befanden sich sogar drei stark gefährdete Pflanzenarten.
Trockene Magerwiesen: Anna Gruber aus St. Michael im Lungau
Die Wiese im "Forst" der Familie Gruber ist eine äußerst vielfältige, schön ausgeprägte Magerwiese, die nicht gedüngt wird. Die Jury konnte vier vollkommen geschützte und eine stark gefährdete Pflanzenart finden.
Insgesamt konnten 705 verschieden Pflanzenarten bei der Jury-Bewertung dokumentiert werden. Insgesamt haben sich 131 Salzburger Landwirtschaftsbetriebe mit gesamt 205 Wiesenflächen am Wettbewerb beteiligt. (frawie)
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Bauern sorgen für Artenvielfalt
(21.11.2011) Am Freitag übergab Natur- und Agrar-Landesrat Sepp Eisl bei der Siegerehrung der ersten Salzburger Wiesenmeisterschaft in der Landwirtschaftlichen Fachschule Winklhof die Siegerpreise von 1.000 EUR. Ziel des Wettbewerbs war es, die artenreichsten Wiesen Salzburgs in den Kategorien "Artenreiche Blumenwiese", "Bergmähder", "Feuchtwiesen" und "Trockene Magerwiesen" auszuzeichnen."Die Bäuerinnen und Bauern leisten einen riesigen Beitrag zum Thema Artenvielfalt. Mit ihrer Arbeit sichern sie unsere Lebensgrundlage und die vielfältige Natur. Mit der Wiesenmeisterschaft zeichnen wir genau dieses Engagement aus", sagte Landesrat Sepp Eisl. "Allein die Tatsache, dass 158 verschieden geschützte und gefährdete Pflanzen gefunden wurden, zeigt wie wichtig dieser Beitrag der Salzburger Landwirtschaft zum Natur- und Artenschutz ist", so der Natur- und Agrar-Landesrat Sepp Eisl, der allen Teilnehmern ganz herzlich gratulierte. Den Siegerpreis über 1.000 Euro in der jeweiligen Kategorie haben erhalten:
Artenreiche Blumenwiese: Sebastian Hohenwarter aus Unken
Die von der Familie Hohenwarter bewirtschafteten Goldhaferwiesen sind großräumige, landschaftlich herausragende Wiesen am Unkenberg im Pinzgau. Insgesamt wurden 79 Arten gefunden, darunter drei in Salzburg geschützte Arten.
Bergmähder: Elisabeth und Franz Krimbacher aus Wald/Pinzgau
Die vorbildlich gepflegte rund sechs Hektar große Bergmahd der Familie Krimbacher (Pinzgau) zieht sich am südexponierten Hang des Gernkogels von ungefähr 1.900 m Seehöhe bis zur Gipfelregion. Die Mäh- und Heuarbeit wird händisch mit großem personellen Einsatz durchgeführt.
Feuchtwiesen: Thomas Strubreiter aus Golling
Die Feuchtwiese der Familie Strubreiter liegt im Almbereich im Tennengauer Landschaftsschutzgebiet Seewaldsee. Insgesamt wurden 87 Arten dokumentiert und darunter befanden sich sogar drei stark gefährdete Pflanzenarten.
Trockene Magerwiesen: Anna Gruber aus St. Michael im Lungau
Die Wiese im "Forst" der Familie Gruber ist eine äußerst vielfältige, schön ausgeprägte Magerwiese, die nicht gedüngt wird. Die Jury konnte vier vollkommen geschützte und eine stark gefährdete Pflanzenart finden.
Insgesamt konnten 705 verschieden Pflanzenarten bei der Jury-Bewertung dokumentiert werden. Insgesamt haben sich 131 Salzburger Landwirtschaftsbetriebe mit gesamt 205 Wiesenflächen am Wettbewerb beteiligt. (frawie)
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