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(27.6.2012) Im Bundesland Salzburg werden rund 2.700 Hektar artenreiche Wiesen von 1.450 Bäuerinnen und Bauern nach naturschutzfachlichen Kriterien bewirtschaftet. Je nach Wiesentyp gab es bisher zu jedem Wiesentyp unterschiedliche, feststehende und frühestmögliche Schnitttermine. Diese fixen Mähtermine führten immer wieder zu Problemen, da sich die Mähreife der Wiesen nicht am Kalender, sondern an der jährlichen Vegetationsentwicklung orientiert.
"Beim Projekt der flexiblen Schnittzeitpunkte werden die örtlichen Landwirte mit eingebunden und erarbeiten gemeinsam mit den Fachbeamten der Naturschutzabteilung des Landes die idealsten Schittzeitpunkte je nach Region und Vegetation. Ziel ist es, die Vielfalt unserer Wiesen zu erhalten, weiter zu fördern und die partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Bäuerinnen und Bauern im Naturschutz weiter auszubauen", sagte Natur- und Agrar-Landesrat Sepp Eisl. "Ein weiterer Vorteil von flexiblen Schnittzeitpunkten ist auch die bessere Qualität des aus den wertvollen Gräsern, Blumen und Kräutern gewonnenen Futters. Das trägt wiederum zu höheren Erträgen bei", erklärte Landesrat Eisl weiter.
Im ersten Schritt des Projektes wird ein landesweites Beobachtungsnetzwerk eingerichtet. In den einzelnen Regionen werden dabei von den Projektpartnern die Blüte von verschiedenen Pflanzen und deren Entwicklungsstand beobachtet. Gemeinsam mit Daten aus Wetterprognosen werden daraus Prognosekarten entwickelt. Diese Karten bilden die Basis beziehungsweise liefern die Daten für den optimalen Schnittzeitpunkt. Die Ergebnisse des Projektes bzw. die Prognosekarten werden allen Landwirten online und auch in Printmedien zur Verfügung stehen. (MH, frawie, LK)
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Schnittzeitpunkt entscheidend für Artenvielfalt
(27.6.2012) Im Bundesland Salzburg werden rund 2.700 Hektar artenreiche Wiesen von 1.450 Bäuerinnen und Bauern nach naturschutzfachlichen Kriterien bewirtschaftet. Je nach Wiesentyp gab es bisher zu jedem Wiesentyp unterschiedliche, feststehende und frühestmögliche Schnitttermine. Diese fixen Mähtermine führten immer wieder zu Problemen, da sich die Mähreife der Wiesen nicht am Kalender, sondern an der jährlichen Vegetationsentwicklung orientiert."Beim Projekt der flexiblen Schnittzeitpunkte werden die örtlichen Landwirte mit eingebunden und erarbeiten gemeinsam mit den Fachbeamten der Naturschutzabteilung des Landes die idealsten Schittzeitpunkte je nach Region und Vegetation. Ziel ist es, die Vielfalt unserer Wiesen zu erhalten, weiter zu fördern und die partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Bäuerinnen und Bauern im Naturschutz weiter auszubauen", sagte Natur- und Agrar-Landesrat Sepp Eisl. "Ein weiterer Vorteil von flexiblen Schnittzeitpunkten ist auch die bessere Qualität des aus den wertvollen Gräsern, Blumen und Kräutern gewonnenen Futters. Das trägt wiederum zu höheren Erträgen bei", erklärte Landesrat Eisl weiter.
Im ersten Schritt des Projektes wird ein landesweites Beobachtungsnetzwerk eingerichtet. In den einzelnen Regionen werden dabei von den Projektpartnern die Blüte von verschiedenen Pflanzen und deren Entwicklungsstand beobachtet. Gemeinsam mit Daten aus Wetterprognosen werden daraus Prognosekarten entwickelt. Diese Karten bilden die Basis beziehungsweise liefern die Daten für den optimalen Schnittzeitpunkt. Die Ergebnisse des Projektes bzw. die Prognosekarten werden allen Landwirten online und auch in Printmedien zur Verfügung stehen. (MH, frawie, LK)
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