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"Derzeit bekommt ein Landwirt für einen Hektar Acker durchschnittlich rund doppelt soviel, wie ein Grünland Bauer für einen Hektar Grünland. In der Praxis geht diese Schere noch weiter auseinander. Ein Grünland-Bauer mit Milchproduktion bekommt rund 70 EUR pro Hektar Förderung und ein Stiermast-Betrieb mit Silomais-Anbau bekommt bis zu 700 EUR. Diese Unterschiede sind nicht mehr zu rechtfertigen. Artenreiches Grünland darf nicht mehr schlechter behandelt werden als Ackerland. Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass die Flächen bewirtschaftet bleiben. Ob darauf Grünlandwirtschaft oder Ackerlandwirtschaft umgesetzt wird, ist nicht entscheidend. Gerade in Salzburg ist teilweise die Grünlandbewirtschaftung im Berggebiet sehr arbeitsintensiv. Es ist wichtig, dass alle Bäuerinnen und Bauern in ganz Österreich gleich behandelt werden", sagt der Salzburger Agrar-Landesrat Sepp Eisl. "Biodiversität und Vielfalt müssen uns etwas Wert sein. Während man auf einer Ackerfläche nur eine Art findet, sind es auf extensiver bewirtschafteten Grünlandflächen bis zu 89 verschiedene Pflanzenarten pro Quadratmeter. Diese Vielfalt ist ein Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Landwirtschaft", so Eisl.
Verhalten von Ministerium enttäuscht Salzburger Agrar-Landesrat
Enttäuscht zeigt sich der Salzburger Agrar-Landesrat Eisl über das Verhalten des Landwirtschaftsministeriums: "Die Umsetzung einer reinen Hektar-Förderung ohne Berücksichtigung der Produktion ist aktuelle Vorgabe der Europäischen Union. Eine Differenzierung zwischen Acker- und Grünland, wie in Teilen Österreichs und dem Bundesministerium gefordert, wäre eine falsche Entwicklung. Während in Bayern bereits die Umstellung nach EU-Vorgaben beim Abschluss ist, versucht Österreich eine Ausnahmegenehmigung zum Fortschreiben bestehender Ungerechtigkeiten in Brüssel erwirken. Es ist höchste Zeit, uns vom historischen Modell zu verabschieden und eine Zukunftsdiskussion in die Wege zu leiten", so Landesrat Sepp Eisl. Das neue Modell soll am 1.1.2014 in Kraft treten.
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Ungerechtigkeiten im Fördersystem beseitigen
Für den Salzburger Agrar-Landesrat Sepp Eisl ist es höchste Zeit, dass man in Österreich ein einheitliches Modell schafft. Es soll Gerechtigkeit unter den Landwirten schaffen, nachvollziehbar, transparent und verständlich für die Bevölkerung sein."Derzeit bekommt ein Landwirt für einen Hektar Acker durchschnittlich rund doppelt soviel, wie ein Grünland Bauer für einen Hektar Grünland. In der Praxis geht diese Schere noch weiter auseinander. Ein Grünland-Bauer mit Milchproduktion bekommt rund 70 EUR pro Hektar Förderung und ein Stiermast-Betrieb mit Silomais-Anbau bekommt bis zu 700 EUR. Diese Unterschiede sind nicht mehr zu rechtfertigen. Artenreiches Grünland darf nicht mehr schlechter behandelt werden als Ackerland. Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass die Flächen bewirtschaftet bleiben. Ob darauf Grünlandwirtschaft oder Ackerlandwirtschaft umgesetzt wird, ist nicht entscheidend. Gerade in Salzburg ist teilweise die Grünlandbewirtschaftung im Berggebiet sehr arbeitsintensiv. Es ist wichtig, dass alle Bäuerinnen und Bauern in ganz Österreich gleich behandelt werden", sagt der Salzburger Agrar-Landesrat Sepp Eisl. "Biodiversität und Vielfalt müssen uns etwas Wert sein. Während man auf einer Ackerfläche nur eine Art findet, sind es auf extensiver bewirtschafteten Grünlandflächen bis zu 89 verschiedene Pflanzenarten pro Quadratmeter. Diese Vielfalt ist ein Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Landwirtschaft", so Eisl.
Verhalten von Ministerium enttäuscht Salzburger Agrar-Landesrat
Enttäuscht zeigt sich der Salzburger Agrar-Landesrat Eisl über das Verhalten des Landwirtschaftsministeriums: "Die Umsetzung einer reinen Hektar-Förderung ohne Berücksichtigung der Produktion ist aktuelle Vorgabe der Europäischen Union. Eine Differenzierung zwischen Acker- und Grünland, wie in Teilen Österreichs und dem Bundesministerium gefordert, wäre eine falsche Entwicklung. Während in Bayern bereits die Umstellung nach EU-Vorgaben beim Abschluss ist, versucht Österreich eine Ausnahmegenehmigung zum Fortschreiben bestehender Ungerechtigkeiten in Brüssel erwirken. Es ist höchste Zeit, uns vom historischen Modell zu verabschieden und eine Zukunftsdiskussion in die Wege zu leiten", so Landesrat Sepp Eisl. Das neue Modell soll am 1.1.2014 in Kraft treten.
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