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(14.6.2011) Die Bürgerinitiative "Nein zu Gasbohrungen" hat eine Unterschriftenliste an Landesrat Sepp Eisl und LAbg. Theresia Neuhofer übergeben. Die Initiative richtet sich vor allem gegen weitere Gasbohrungen in der Gemeinde Straßwalchen. LR Sepp Eisl wird die rund 1.300 Unterschriften an das zuständige Ministerium und die Rohölaufsuchungs AG übermitteln.
"Es ist wichtig, dass sich Anlagenbetreiber offen den Nutzungskonflikten stellen und mit den Menschen an Ort und Stelle nach Lösungen suchen. Die unbefriedigendste Situation ist immer, wenn sich Bewohner schlecht informiert und im Stich gelassen fühlen. Die Belastung durch Verkehr, Beleuchtung in der Nacht und die großen Eingriffe in die Natur haben in der Region zu Unmut geführt. Aus diesem Grund nehme ich die Unterschriften gerne entgegen und werde sie den zuständigen Behörden und Ministerien umgehend zur Kenntnis bringen", erklärte Naturschutz- und Energie-Landesrat Sepp Eisl bei der Übergabe der Unterschriften. "Die Notwendigkeit der Versorgung mit ausreichender Energie ist unbestritten und für uns alle sehr wichtig.Die Initiativengruppe hat mir heute versichert, dass sie zu Gesprächen mit der Rohölaufsuchungs-AG und dem Wirtschaftsministerium weiterhin bereit ist", so Eisl weiter.
Die Kooperationsbereitschaft der Bürger in der Region ist gegeben. LAbg. Theresia Neuhofer unterstützt ebenfalls die Gruppe rund um Alois Herzog. "Mir ist es wichtig, dass die Sorgen der Mitbürger ernst genommen werden. Die vergangenen Monate waren für uns alle eine große Belastung. Gemeinsam müssen wir an der Lösung dieses Problems konstruktiv arbeiten", sagte Neuhofer. Die Leiter der Initiativengruppe haben vor allem große Bedenken wegen der Zerstörung der Kulturlandschaft und des Erholungsraums. "Wir befürchten einen weiteren Ausbau der Bohr- und Speichereinrichtungen, sowie die Zunahme des Verkehrs in unseren Dörfern", sagte Alois Herzog, der Sprecher der Bürgerinitiative. Laut Angaben der Bürgerinitiative wurden mehr als 1.300 Unterschriften gegen weitere Gasbohrungen gesammelt. Derzeit betreibt die Rohölaufsuchungs-AG im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Salzburg 97 Gassonden und 28 Speichersonden. (Bild: Anrainer des Gaspeichers im Straßwalchner Ortsteil Zagling Landesrat Sepp Eisl eine Unterschriftenliste. Foto: Franz Neumayr LPB Text: LK, frawie)
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Unterschriften gegen Gasbohrungen gesammelt
(14.6.2011) Die Bürgerinitiative "Nein zu Gasbohrungen" hat eine Unterschriftenliste an Landesrat Sepp Eisl und LAbg. Theresia Neuhofer übergeben. Die Initiative richtet sich vor allem gegen weitere Gasbohrungen in der Gemeinde Straßwalchen. LR Sepp Eisl wird die rund 1.300 Unterschriften an das zuständige Ministerium und die Rohölaufsuchungs AG übermitteln."Es ist wichtig, dass sich Anlagenbetreiber offen den Nutzungskonflikten stellen und mit den Menschen an Ort und Stelle nach Lösungen suchen. Die unbefriedigendste Situation ist immer, wenn sich Bewohner schlecht informiert und im Stich gelassen fühlen. Die Belastung durch Verkehr, Beleuchtung in der Nacht und die großen Eingriffe in die Natur haben in der Region zu Unmut geführt. Aus diesem Grund nehme ich die Unterschriften gerne entgegen und werde sie den zuständigen Behörden und Ministerien umgehend zur Kenntnis bringen", erklärte Naturschutz- und Energie-Landesrat Sepp Eisl bei der Übergabe der Unterschriften. "Die Notwendigkeit der Versorgung mit ausreichender Energie ist unbestritten und für uns alle sehr wichtig.Die Initiativengruppe hat mir heute versichert, dass sie zu Gesprächen mit der Rohölaufsuchungs-AG und dem Wirtschaftsministerium weiterhin bereit ist", so Eisl weiter.
Die Kooperationsbereitschaft der Bürger in der Region ist gegeben. LAbg. Theresia Neuhofer unterstützt ebenfalls die Gruppe rund um Alois Herzog. "Mir ist es wichtig, dass die Sorgen der Mitbürger ernst genommen werden. Die vergangenen Monate waren für uns alle eine große Belastung. Gemeinsam müssen wir an der Lösung dieses Problems konstruktiv arbeiten", sagte Neuhofer. Die Leiter der Initiativengruppe haben vor allem große Bedenken wegen der Zerstörung der Kulturlandschaft und des Erholungsraums. "Wir befürchten einen weiteren Ausbau der Bohr- und Speichereinrichtungen, sowie die Zunahme des Verkehrs in unseren Dörfern", sagte Alois Herzog, der Sprecher der Bürgerinitiative. Laut Angaben der Bürgerinitiative wurden mehr als 1.300 Unterschriften gegen weitere Gasbohrungen gesammelt. Derzeit betreibt die Rohölaufsuchungs-AG im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Salzburg 97 Gassonden und 28 Speichersonden. (Bild: Anrainer des Gaspeichers im Straßwalchner Ortsteil Zagling Landesrat Sepp Eisl eine Unterschriftenliste. Foto: Franz Neumayr LPB Text: LK, frawie)
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