Landesrat Sepp Eisl


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Windenergie zum Durchbruch verhelfen
(9.11.2011) Heute Nachmittag hat im Salzburger Landtag das Thema "Förderung der Windkraftnutzung" diskutiert. Der Salzburger Energie-Landesrat Sepp Eisl unterstützt den Vorstoß des Salzburger Landtags. Das Meinungsforschungsinistitut Karmasin hat veröffentlicht, dass über 80 % der Bevölkerung bei der Stromerzeugung für Windenergie sind. 

"Mir ist es ein Anliegen, der Windkraft in Salzburg zum Durchbruch zu verhelfen. Die erste Vereinfachung brachte heuer die Feststellung, dass keine naturschutzrechtliche Genehmigung auf gewidmetem Bauland bzw. auf Sonderflächen für Windkraftanlagen notwendig ist. Jetzt geht es darum, dass wir die Behördenverfahren weiter vereinfachen und an geeigneten Standorten diese Technologie einsetzen", sagt Energie-Landesrat Sepp Eisl. "Auch die Industrie arbeitet mit Hochdruck daran, dass Anlagen den Anforderungen unserer Regionen entsprechen. In Kürze sollen zum Beispiel am Brenner (Südtirol) Windräder mit Radar-Sensoren errichtet werden, die bei Vogelzug sofort einen Stillstand des Rades auslösen. Somit können Vögel die Windschneise ungefährdet passieren. Ungeachtet dessen werden wir in Salzburg die angekündigte Vogelzugstudie durchführen, damit wir umfassende Informationen über das Zugverhalten von Vögeln in unserem Land bekommen", so Eisl weiter. Darüber hinaus wurden auch Vereinfachungen im Baurecht für Windkraftanlagen konzipiert. Konkret ist es das Ziel, dass bei Kleinwindkraftwerken keine Bewilligungen mehr notwendig sind. Natürlich müssen Nachbarschaftsrechte gewahrt und dürfen Lärm-Grenzwerte nicht überschritten werden.
 
Strom aus Windenergie wird befürwortet
Das Meinungsforschungsinistitut Karmasin hat im heurigen Sommer die Haltung der Österreichischen Bevölkerung zum Thema Windenergie untersucht. Die Daten für Salzburg besagen, dass über 80 % der Bevölkerung bei der Stromerzeugung für Windenergie sind (weitere Infos auf der Homepage der IG-Windkraft: http://ig-windkraft.at/redsystem/mmedia/2011.10.25/1319530284.pdf). Eine interessante Information liefert die Studie auch zum Thema Lebensqualität in der Nähe von bereits errichteten Anlagen. Hier geben 3 % der Befragten (die in der Nähe eines Windparks leben) an, dass sie negative Auswirkungen auf die Lebensqualität haben. Insgesamt 13 % sehen positive Auswirkungen auf ihre Lebensqualität und 83 % derer die in der Nähe eines Windparks leben, spüren keine Auswirkungen auf Ihre Lebensqualität.
 
Das Ziel im Land Salzburg ist, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 auf 50 % zu steigern und bis 2050 energieautonom zu sein. Das Land Salzburg weist derzeit, lt. Statistik Austria, den höchsten Zuwachs an Erneuerbaren Energien in Österreich auf. Die Statistik Austria führt in den aktuellen Zahlen eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie von 40,8 % im Jahr 2009 auf 42,9 %  im Jahr 2010 an. Damit ist Salzburg jetzt schon im internationalen Spitzenfeld.

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