Landesrat Sepp Eisl


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Wiesenmeisterschaft Salzburg
 

"Mit dieser Initiative sollen heimische landwirtschaftliche Betriebe ins Rampenlicht gerückt werden. Im Mittelpunkt stehen die ökologisch wertvollen Wiesen der Salzburger Bäuerinnen und Bauern, die besonders naturnahe bewirtschaftet werden. Sie leisten einen großen Beitrag zum Erhalt der Vielfalt an Arten und Lebensräumen in unserem Land. Die artenreichsten Wiesen werden ausgezeichnet", sagt Agrar-Landesrat Sepp Eisl.

Mit der "Wiesenmeisterschaft Salzburg" wird der Wert intakter Kulturlandschaften und deren Bedeutung für die Biodiversität unterstrichen. Der Wichtigkeit der "Vielfalt für unsere Lebensräume wird dadurch hervorgehoben. Die "Wiesenmeisterschaft" prämiert auch das besondere betriebliche Engagement für die standortangepasste Pflege und das nachhaltige Management von zum Beispiel Almbetrieben.

Ermittlung Landessieger in folgenden Kategorien:
  1. Artenreiche Blumenwiesen (Gold- und Glatthaferwiesen)
  2. Magerwiesen (v.a. Halbtrockenrasen, Rotschwingel-Straußgraswiesen, Borstgrasrasen tiefer Lagen)
  3. Feuchtwiesen (v.a. Streuwiesen, Kleinseggenrieder, Bach- und Kohldistelwiesen)
  4. Bergmähder

Preisgeld:
Der Landessieger jeder Kategrie erhält ein Preisgeld in der Höhe von 1.000,00 €.

Anmeldefrist:
10. Juni 2011

Prämierung der artenreichsten Wiesen:
Oktober 2011

Hier gehts zur Online Anmeldung »

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Anmeldefrist: 10. Juni 2011

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Bei Fragen wenden Sie sich an:
Amt der Salzburger Landesregierung
Abteilung 13 – Naturschutz
Andrea Gehmacher
Tel.: 0662/8042-5518
E-Mail: andrea.gehmacher@salzburg.gv.at
www.salzburg.gv.at


Kooperationspartner:
Landwirtschaftskammer Salzburg HALM - Biotopschutz für Salzburg Heumilch Naturschutzbund Österreich Salzburger Alm- und Bergbauernverein


Unterstützt durch

Artenreiche Blumenwiesen:

Artenreiche Fettwiesen Das sind artenreiche Wiesen mit bunten Blumen wie Wiesenglockenblume, Margerite oder Wiesensalbei. Im Tal werden die Obergräser meist vom Glatthafer dominiert. In höheren Lagen tritt der Goldhafer stärker in Erscheinung. Traditionell werden artenreiche Blumenwiesen zweischürig bewirtschaftet, mit Festmist gedüngt und mitunter nachbeweidet.

Trockene Magerwiesen:

Trockene Magerwiesen Südexponierte Hänge sind mitunter mit niederwüchsigem, ertragsschwachen Grünland bewachsen. Schütter und eher harte Gräser prägen diese Standorte. Häufig sind sie besonders reich an seltenen und gefährdeten Arten. Traditionell werden diese Wiesen einschürig bewirtschaftet und kaum gedüngt.

Feuchtwiesen:

Feuchtwiesen In diese Kategorie fallen die sauren Wiesen und „Streuwiesen“. Feuchtwiesen können in ihrem Erscheinungsbild sehr unterschiedlich sein. Hochstaudenreiche, eher nährstoffreiche Kohldistelwiesen fallen ebenso in diese Kategorie wie Pfeifengraswiesen und die mitunter äußerst nährstoffarmen Kleinseggenrieder, die von scharfkantigen Sauergräsern dominiert werden. Stets ist jedoch der Boden feucht bis sehr nass.

Bergmähder:

Bergmähder Räumlich getrennt vom Heimbetrieb, in Höhenlagen, in denen das Grünland von der Almwirtschaft geprägt wird, liegen die Bergmähder. Typische Bergmähder werden maximal einmal pro Jahr gemäht und kaum gedüngt. Die Bewirtschaftung ist meist aufwändig, mitunter muss mit der Hand gemäht werden. Der Bewuchs kann vielgestaltig sein, vom Borstgrasrasen über Rotschwingelwiesen bis hin zu Goldhaferwiesen. Meist sind diese Wiesen jedoch äußerst artenreich und vielgestaltig.
LR Sepp Eisl

Ihr Landesrat Sepp Eisl

Kontakt:
E-Mail: eisl@salzburg.gv.at | Telefon: +43 662 8042 - 2359 | Fax: +43 662 8042 - 2855
www.seppeisl.at und www.salzburg.gv.at/eisl

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Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 17.30 Uhr
Freitag: 7.30 bis 12.00 Uhr

Postanschrift:
Landesrat Sepp Eisl, Postfach 527, 5010 Salzburg

Adresse:
Landesrat Sepp Eisl, Kaigasse 14, 5010 Salzburg